50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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»Ziemlich deprimierend« - Ein Star-Trek-Star hatte sich das lang ersehnte Wiedersehen in Picard Staffel 3 komplett anders vorgestellt

Früher hat die Next-Gen-Crew viel gemeinsam gelacht. Mittlerweile hat sich die Atmosphäre am Set deutlich verändert, was Marina Sirtis gar nicht gefällt.

Marina Sirtis verkörperte in Star Trek: Picard Staffel 3 erneut Counselor Deanna Troi. Bildquelle: Paramount Marina Sirtis verkörperte in Star Trek: Picard Staffel 3 erneut Counselor Deanna Troi. Bildquelle: Paramount

Stellt euch vor, ihr drückt nach über 30 Jahren noch einmal mit euren damaligen Freunden die Schulbank und dann merkt ihr: »Hmm, irgendwie habe ich mir das ganz anders ausgemalt.« So in etwa erging es Marina Sirtis, die 2023 mit ihrer alten Enterprise-Crew ein großes Wiedersehen in Picard Staffel 3 feierte.

Seit Das nächste Jahrhundert waren über drei Jahrzehnte ins Land gezogen, und in dieser Zeit hatte sich einiges verändert. Das spürte auch Sirtis, die sich von dem Dreh mit ihren Schauspiel-Kollegen mehr lustige Momente erhofft hatte.

Video starten 3:02 Star Trek: Picard schickt in Season 3 alte Helden in neue Weltraum-Abenteuer

Handys statt herzhaftes Lachen

Zu Gast bei The Show People Podcast plauderte die Schauspielerin aus dem Picard-Nähkästchen. In der dritten Staffel der Star-Trek-Serie war sie für sieben Folgen wieder in ihrer Rolle als Counselor Deanna Troi zu sehen.

Das Wiedersehen mit Jonathan Frakes (William T. Riker), Michael Dorn (Worf), LeVar Burton (Geordi La Forge), Gates McFadden (Dr. Beverly Crusher) und Brent Spiner (Data) verlief jedoch nicht so, wie sie es sich vorgestellt hatte.

Früher lachte die Crew viel zusammen und hatte hinter den Kulissen einen Heidenspaß. Doch das schallende Gelächter machte Platz für Smartphones, und prompt sitzen alle nur noch vor den kleinen Displays. Für die Darstellerin war das besonders schade, denn sie nahm für den Gastauftritt extra eine Reise von London nach Los Angeles auf sich:

Ich muss ehrlich sein. Ich habe mich so darauf gefreut, wirklich. Denn wir haben sieben Jahre lang bei TNG gelacht. Wir haben uns kaputtgelacht. Aber was ist seitdem passiert? Handys. Alle starren auf ihre Bildschirme. Ich bin den ganzen Weg aus dem verdammten England gekommen, und ihr könnt nicht mal hinter euren Bildschirmen hervorkommen, um verdammt noch mal mit mir zu reden? 

Also ja, das hat die ganze Atmosphäre am Set wirklich verändert. Ganz, ganz anders. Niemand redet. Alle starren auf ihre Bildschirme. Das Gemeinschaftsgefühl ist weg, weil man nicht redet. Ich fand das eigentlich ziemlich deprimierend.

Sirtis Enttäuschung ist dabei absolut verständlich. Immerhin ist die gute Chemie und die enge Freundschaft der TNG-Darsteller fast schon legendär. Sie spielten sich Streiche, machten gemeinsam Blödsinn und waren sich auch für lustige Parodien in diversen Shows wie Saturday Night Live nicht zu schade.

Seit dem Serienende von Picard 2023 hat Showrunner Terry Matalas übrigens bereits eine Idee, wie man viele bekannte Gesichter aus der Show zurückbringen könnte. Das Spin-off Year One soll dabei nahtlos an das Finale anknüpfen. 

Marina Sirtis sieht der Verwirklichung jedoch skeptisch entgegen, da ein großer Teil des Hauptcasts schon über 70 Jahre alt wäre. Mehr dazu erfahrt ihr in der obigen Box, wo wir euch den passenden Artikel dazu verlinken.

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